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Und wie verkauft sich das Buch?

Kürzlich wurde und immer wieder werde ich gefragt, wie sich denn mein Buch "Neuland" verkauft. Dazu kann ich nur sagen: So gut wie gar nicht. Die mitleidige Anteilnahme quittiere ich dann aufrichtig mit der Feststellung, dass es mir nie primär darum ging, mein Buch massenhaft zu verkaufen. Selbst mit einem großen Verlag im Nacken ist es bei zig-tausend Neuerscheinungen auf dem deutschen Markt verdammt schwierig, einen Megaseller zu platzieren.

Nein, mir ging es darum, das Ergebnis meiner schriftstellerischen Schaffenskraft nicht als Datei auf dem Rechner, sondern ansprechend gebunden im Regal stehen zu haben und auch bei einem Glas Wein auf der Terrasse lesen zu können. Und natürlich hat das Buch in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis reißenden Absatz gefunden.

Indes, wer nach Höherem strebt - besonders nach höheren Verkaufszahlen - der wird um zusätzliche zeitliche und finanzielle Investitionen im Bereich Marketing nicht herumkommen. Hier ist Klinkenputzen gefragt. Denn in dem Betrag, den ein BoD-Verlag für das Mastering und dann für den Verkauf nimmt, kann die Bewerbung des Produkts in großem Umfang einfach nicht enthalten sein. Also muss man selbst zu Buchhandlungen gehen, Lesungen organisieren und potenzielle Vertriebspartner auftun.

Hinweisen möchte ich darauf, dass der Verlag Monstenstein & Vannerdat sehr engagiert ist, seinen Möglichkeiten nach das Buch an Frau und Mann zu bringen, auch wenn dies meist mit Zusatzkosten für den Autor verbunden ist. So kann man sein Buch beispielsweise auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren. Und auch auf der Leipziger Buchmesse im Frühjahr war mein Buch bereits dabei.

 
 
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